Ausbildung

Die Ausbildung des Rettungshundeteams (Hundeführer und Hund) dauert ca. 2-3 Jahre, wobei der Hund, spielerisch, an seine Aufgabe, den menschlichen Geruch zu finden, herangeführt wird. Auch die theoretische Ausbildung des Hundeführers bzw. des Helfers, findet statt. Seminare wie z.B. Erste Hilfe Mensch, Bergung, Karte & Kompass, Suchtaktik, Erste Hilfe Hund, Verhalten im Einsatz, usw. werden durchgeführt und müssen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Sind Hund und Hundeführer dann soweit, legen sie die Rettungshundehauptprüfung (gemäß DIN Norm 13050) unter der Bewertung eines unabhängigen Leistungsrichters ab. Diese Prüfung muss dann jährlich erneut bestanden werden, damit Hund und Hundeführer den Status "Geprüftes Rettungshundeteam" behalten.

Sollten Sie Interesse an der Ausbildung und Arbeit mit Rettungshunden haben, egal ob mit oder ohne Hund, nehmen Sie doch einfach Kontakt  zu uns auf.

Wir vereinbaren gern einen Termin, damit Sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen können und um einmal zu schauen, ob die Rettungshundearbeit etwas für Sie ist.

 

Wir bilden aus in ....

 

Flächensuche

Bei der Flächensuche kann ein unübersichtliches und unwegsames Gebiet, mit relativ wenig Personal (Rettungshundeteams), innerhalb kürzester Zeit abgesucht werden.

Klassische Einsätze der Flächensuche sind die Suche nach verwirrten oder orientierungslosen Personen, Kinder die vermisst werden, oder Schockopfer nach Verkehrsunfällen.

Die Überlegenheit des Hundes bei der Suche zeigt sich besonders bei Dunkelheit und dichtem Geländebewuchs, denn er wittert mit seiner guten Nase die vermisste Person schon auf große Entfernungen.

Trümmersuche

Wenn Personen unter Trümmern verschüttet sind, kommt der Rettungshund in der Trümmersuche zum Einsatz. Dieses ist zum Beispiel nach Gasexplosionen, Zug- und Flugzeugunglücken, Erdrutschen oder nach Erdbeben der Fall.

Der Rettungshund darf sich bei der Suche weder von den verschiedenen Gerüchen (Lebensmittel und getragene Kleidung), Rauch und Lärm, noch durch die Arbeit weiterer Hilfsmannschaften ablenken lassen. Auch in der Trümmersuche arbeitet er frei von Halsband und Leine und muss sich von seinem Hundeführer auf Entfernung dirigieren lassen.

Individuelle Personensuche

Der Personenspürhund sucht nicht, wie der Flächen- oder Trümmersuchhund jeden menschlichen Geruch, sondern filtert den Individualgeruch eines bestimmten Menschen heraus und folgt diesem Geruch.

Die Suche beginnt an dem letzten vermuteten Aufenthaltsort der Person, bevor diese verschwand. Dem Hund wird an dieser sogenannten Abgangsstelle ein Geruchsgegenstand angeboten (z. B. von der vermissten Person getragene Wäsche). Der Hund „merkt“ sich den Geruch, egal ob in der Stadt oder auf dem Land.

Im Einsatzfall kann die Arbeit des Personenspürhundes z.B. richtungsweisend für Suchen mit Flächenhunden in unwegsamen Gelände sein, oder aber auch ein Hilfsmittel für die Einsatzdurchführung, also welche Gebiete vorrangig durch Flächenhunde abgesucht werden sollten.

 

 

 

 

BRH Rettungshundestaffel Wilhelmshaven-Friesland e.V. Stand: 17.05.2017

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